E-Book-Empfehlungen
Auf dieseser Seite stelle ich Links zu kostenlosen E-Books, Zeitschriften und anderen elektronischen Texten vor, die mir wichtig und empfehlenswert erscheinen.
Egon Friedell: »Kulturgeschichte der Neuzeit«
Das Meisterwerk des grandiosen Besserwissers aus den Kaffeehäusern der Wiener Moderne. Von der Pest im 14. Jahrhundert bis zum 1. Weltkrieg betrachtet Egon Friedell die Geschichte unserer Kultur.
Downloadlinks:
Das Werk ist auf von den Seiten mobileread.com und archive.org verfügbar.Im EPUB-Format bei Mobileread: Egon Friedell – »Kulturgeschichte der Neuzeit« (1.49 MB)
Dort ist das E-Book auch im Mobipocket-Format für Amazons-Kindle-Reader (2.21 MB) verfügbar.
Und als PDF bei archive.org: Egon Friedell – »Kulturgeschichte der Neuzeit« (74.3 MB).
Erich Mühsam: »Die Psychologie der Erbtante«
Untertitel: Eine »Tantologie aus 25 Einzeldarstellungen als Beitrag zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage.« Über Erwartungen und Enttäuschungen um eine bessere Zukunft. Kurze Texte von herzlichem Humor des 1934 im KZ Oranienburg von den Nazis ermordeten Anarchisten.
Downloadlinks:
Das Buch gibt es bei mobileread.com als EPUB und auf der Website Etwas ist immer von Wolfram Huke als Hörbuch.EPUB: Erich Mühsam – »Die Psychologie der Erbtante« (274.2 KB)
Das Hörbuch bei Wolfram Huke: Erich Mühsam – »Die Psychologie der Erbtante« als gezippte MP3-Dateien (153 MB).
Karl Kraus (Hg.): »Die Fackel«
Die Zeitschrift, die der Wiener Zyniker Karl Kraus von von 1899–1936 herausgab, ist komplett als Scans und durchsuchbarem Text über die Website des »Austrian Academy Corpus« lesbar. Die Website erfordert eine Anmeldung, die Texte sind zu wissenschaftlichen und privaten Zwecken zu benutzen. Die Steuerung der Website ist englisch, der Text selbstverständlich deutsch.
Link:
http://corpus1.aac.ac.at/fackel/Robert Müller: »Tropen. Der Mythos der Reise«
Eines der besten Werke aus dem Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts und leider völlig unterschätzt.
»Dann war da jener Mensch, Slim, der Amerikaner. Er besaß Mut und doch Gewissen, und war wie der unzeitgemäße Mensch einer mittelalterlichen Abenteurerlust, ein verspäteter Nachkomme eines Konquistadorengeschlechtes, kühl und hitzig, baumlang, stark und furchterregend. Von seinem Vater, einem amerikanischen Seemann, hatte er die Vernunft und Willenskraft des Nordens, von seiner farbigen Mutter die Launen des Blutes geerbt. Diese eigentümliche Zusammenstellung in Slims Begabung machten ihn zu einer charakteristischen Persönlichkeit jener mittel- und südamerikanischen Zone, die noch heute den Sammelplatz für brutale Herrennaturen und Flibustiertypen darstellt.«
Ich wünsche viel Freude beim Lesen.